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Professionelle Bücher. Auch für Einsteiger.

Inhaltsverzeichnis
Vorwort
1 Java ist auch eine Sprache
2 Sprachbeschreibung
3 Klassen und Objekte
4 Der Umgang mit Zeichenketten
5 Mathematisches
6 Eigene Klassen schreiben
7 Angewandte Objektorientierung
8 Exceptions
9 Generics, innere Klassen
10 Die Klassenbibliothek
11 Threads und nebenläufige Programmierung
12 Datenstrukturen und Algorithmen
13 Raum und Zeit
14 Dateien und Datenströme
15 Die eXtensible Markup Language (XML)
16 Grafische Oberflächen mit Swing
17 Grafikprogrammierung
18 Netzwerkprogrammierung
19 Verteilte Programmierung mit RMI und Web–Services
20 JavaServer Pages und Servlets
21 Applets
22 Midlets und die Java ME
23 Datenbankmanagement mit JDBC
24 Reflection und Annotationen
25 Logging und Monitoring
26 Sicherheitskonzepte
27 Java Native Interface (JNI)
28 Dienstprogramme für die Java-Umgebung
Stichwort

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Java ist auch eine Insel (8. Auflage) von Christian Ullenboom
Programmieren mit der Java Standard Edition Version 6
Buch: Java ist auch eine Insel (8. Auflage)

Java ist auch eine Insel (8. Aufl.)
8., aktual. Auflage, geb., mit DVD
1.475 S., 49,90 Euro
Galileo Computing
ISBN 978-3-8362-1371-4
Pfeil 16 Grafische Oberflächen mit Swing
Pfeil 16.1 Das Abstract Window Toolkit und Swing
Pfeil 16.1.1 SwingSet-Demos
Pfeil 16.1.2 Abstract Window Toolkit (AWT)
Pfeil 16.1.3 Java Foundation Classes
Pfeil 16.1.4 Was Swing von AWT unterscheidet
Pfeil 16.1.5 Die Klasse Toolkit
Pfeil 16.2 Fenster unter grafischen Oberflächen
Pfeil 16.2.1 Swing-Fenster darstellen
Pfeil 16.2.2 Fenster schließbar machen – setDefaultCloseOperation()
Pfeil 16.2.3 AWT-Fenster darstellen
Pfeil 16.2.4 Sichtbarkeit des Fensters
Pfeil 16.2.5 Größe und Position des Fensters verändern
Pfeil 16.2.6 Unterklassen der Fenster-Klassen bilden
Pfeil 16.2.7 Fenster- und Dialog-Dekoration, Transparenz
Pfeil 16.2.8 Dynamisches Layout während einer Größenänderung
Pfeil 16.3 Beschriftungen (JLabel)
Pfeil 16.3.1 Mehrzeiliger Text, HTML in der Darstellung
Pfeil 16.4 Icon und ImageIcon für Bilder auf Swing-Komponenten
Pfeil 16.5 Es tut sich was – Ereignisse beim AWT
Pfeil 16.5.1 Die Klasse AWTEvent
Pfeil 16.5.2 Events auf verschiedenen Ebenen
Pfeil 16.5.3 Swings Ereignisquellen und Horcher (Listener)
Pfeil 16.5.4 Listener implementieren
Pfeil 16.5.5 Listener bei dem Ereignisauslöser anmelden/abmelden
Pfeil 16.5.6 Aufrufen der Listener im AWT-Event-Thread
Pfeil 16.5.7 Adapterklassen nutzen
Pfeil 16.5.8 Innere Mitgliedsklassen und innere anonyme Klassen
Pfeil 16.6 Schaltflächen
Pfeil 16.6.1 Normale Schaltflächen (JButton)
Pfeil 16.6.2 Der aufmerksame ActionListener
Pfeil 16.6.3 Basisklasse AbstractButton
Pfeil 16.6.4 Wechselknopf (JToggleButton)
Pfeil 16.7 Swing Action
Pfeil 16.8 JComponent und Component als Basis aller Komponenten
Pfeil 16.8.1 Tooltips
Pfeil 16.8.2 Rahmen (Border)
Pfeil 16.8.3 Fokus und Navigation
Pfeil 16.8.4 Ereignisse jeder Komponente
Pfeil 16.8.5 Die Größe und Position einer Komponente
Pfeil 16.8.6 Komponenten-Ereignisse
Pfeil 16.8.7 Hinzufügen von Komponenten
Pfeil 16.8.8 UI-Delegate – der wahre Zeichner
Pfeil 16.8.9 Undurchsichtige (opake) Komponente
Pfeil 16.8.10 Properties und Listener für Änderungen
Pfeil 16.9 Container
Pfeil 16.9.1 Standardcontainer (JPanel)
Pfeil 16.9.2 Bereich mit automatischen Rollbalken (JScrollPane)
Pfeil 16.9.3 Reiter (JTabbedPane)
Pfeil 16.9.4 Teilungs-Komponente (JSplitPane)
Pfeil 16.10 Alles Auslegungssache: die Layoutmanager
Pfeil 16.10.1 Übersicht über Layoutmanager
Pfeil 16.10.2 Zuweisen eines Layoutmanagers
Pfeil 16.10.3 Im Fluss mit FlowLayout
Pfeil 16.10.4 Mit BorderLayout in allen Himmelsrichtungen
Pfeil 16.10.5 Rasteranordnung mit GridLayout
Pfeil 16.10.6 Der GridBagLayout-Manager
Pfeil 16.10.7 Null-Layout
Pfeil 16.10.8 BoxLayout
Pfeil 16.10.9 Weitere Layoutmanager
Pfeil 16.11 Rollbalken und Schieberegler
Pfeil 16.11.1 Schieberegler (JSlider)
Pfeil 16.11.2 Rollbalken (JScrollBar)
Pfeil 16.12 Kontrollfelder, Optionsfelder, Kontrollfeldgruppen
Pfeil 16.12.1 Kontrollfelder (JCheckBox)
Pfeil 16.12.2 ItemSelectable, ItemListener und das ItemEvent
Pfeil 16.12.3 Sich gegenseitig ausschließende Optionen (JRadioButton)
Pfeil 16.13 Fortschritte bei Operationen überwachen
Pfeil 16.13.1 Fortschrittsbalken (JProgressBar)
Pfeil 16.13.2 Dialog mit Fortschrittsanzeige (ProgressMonitor)
Pfeil 16.14 Menüs und Symbolleisten
Pfeil 16.14.1 Die Menüleisten und die Einträge
Pfeil 16.14.2 Menüeinträge definieren
Pfeil 16.14.3 Einträge durch Action-Objekte beschreiben
Pfeil 16.14.4 Mit der Tastatur: Mnemonics und Shortcut
Pfeil 16.14.5 Der Tastatur-Shortcut (Accelerator)
Pfeil 16.14.6 Tastenkürzel (Mnemonics)
Pfeil 16.14.7 Symbolleisten alias Toolbars
Pfeil 16.14.8 Popup-Menüs
Pfeil 16.14.9 System-Tray nutzen
Pfeil 16.15 Das Model-View-Controller-Konzept
Pfeil 16.16 Auswahlmenüs, Listen und Spinner
Pfeil 16.16.1 Auswahlmenü (JComboBox)
Pfeil 16.16.2 Zuordnung einer Taste mit einem Eintrag
Pfeil 16.16.3 Datumsauswahl
Pfeil 16.16.4 Listen (JList)
Pfeil 16.16.5 Drehfeld (JSpinner)
Pfeil 16.17 Texteingabefelder
Pfeil 16.17.1 Text in einer Eingabezeile
Pfeil 16.17.2 Die Oberklasse der Text-Komponenten (JTextComponent)
Pfeil 16.17.3 Geschützte Eingaben (JPasswordField)
Pfeil 16.17.4 Validierende Eingabefelder (JFormattedTextField)
Pfeil 16.17.5 Einfache mehrzeilige Textfelder (JTextArea)
Pfeil 16.17.6 Editor-Klasse (JEditorPane)
Pfeil 16.18 Tabellen (JTable)
Pfeil 16.18.1 Ein eigenes Tabellen-Model
Pfeil 16.18.2 Basisklasse für eigene Modelle (AbstractTableModel)
Pfeil 16.18.3 Vorgefertigtes Standard-Modell (DefaultTableModel)
Pfeil 16.18.4 Ein eigener Renderer für Tabellen
Pfeil 16.18.5 Zell-Editoren
Pfeil 16.18.6 Größe und Umrandung der Zellen
Pfeil 16.18.7 Spalteninformationen
Pfeil 16.18.8 Tabellenkopf von Swing-Tabellen
Pfeil 16.18.9 Selektionen einer Tabelle
Pfeil 16.18.10 Automatisches Sortieren und Filtern mit RowSorter
Pfeil 16.19 Bäume (JTree)
Pfeil 16.19.1 JTree und sein TreeModel und TreeNode
Pfeil 16.19.2 Selektionen bemerken
Pfeil 16.19.3 Das TreeModel von JTree
Pfeil 16.20 JRootPane und JDesktopPane
Pfeil 16.20.1 Wurzelkomponente der Top-Level-Komponenten (JRootPane)
Pfeil 16.20.2 JDesktopPane und die Kinder JInternalFrame
Pfeil 16.21 Dialoge und Window-Objekte
Pfeil 16.21.1 JWindow und JDialog
Pfeil 16.21.2 Modal oder nicht-modal
Pfeil 16.21.3 Standarddialoge mit JOptionPane
Pfeil 16.21.4 Der Dateiauswahldialog
Pfeil 16.22 Flexibles Java-Look-and-Feel
Pfeil 16.22.1 Look and Feel global setzen
Pfeil 16.22.2 UIManager
Pfeil 16.22.3 Windowsoptik mit JGoodies Looks verbessern
Pfeil 16.23 Die Zwischenablage (Clipboard)
Pfeil 16.23.1 Clipboard-Objekte
Pfeil 16.23.2 Auf den Inhalt zugreifen mit Transferable
Pfeil 16.23.3 DataFlavor ist das Format der Daten in der Zwischenablage
Pfeil 16.23.4 Einfügungen in der Zwischenablage erkennen
Pfeil 16.23.5 Drag
Pfeil 16.24 Undo durchführen
Pfeil 16.25 AWT, Swing und die Threads
Pfeil 16.25.1 Ereignisschlange (EventQueue) und AWT-Event-Thread
Pfeil 16.25.2 Swing ist nicht Thread-sicher
Pfeil 16.25.3 invokeLater() und invokeAndWait()
Pfeil 16.25.4 SwingWorker
Pfeil 16.25.5 Eigene Ereignisse in die Queue setzen
Pfeil 16.25.6 Auf alle Ereignisse hören
Pfeil 16.26 Barrierefreiheit mit der Java Accessibility API
Pfeil 16.27 Zeitliches Ausführen mit dem javax.swing.Timer
Pfeil 16.28 Alternativen zu AWT und Swing
Pfeil 16.28.1 XML-Beschreibungen der Oberfläche: Swixml, XUL/Luxor
Pfeil 16.28.2 SWT (Standard Widget Toolkit)
Pfeil 16.29 Zum Weiterlesen


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16.8 JComponent und Component als Basis aller Komponenten Zur nächsten ÜberschriftZur vorigen Überschrift

Die Klasse Component bildet die Basisklasse der Objekte, die als grafische AWT-Komponenten auf den Schirm kommen. Sie wird für Swing-Komponenten noch einmal zu JComponent erweitert. Allerdings leitet JComponent nicht direkt von Component ab, sondern erst von Container und Container dann direkt von Component. (Dies hat zur Konsequenz, dass jeder JComponent automatisch auch ein Container ist.)

Die JComponent bietet mit vielen Methoden die Basis aller Swing-Komponenten und bietet ihnen unter anderem das auswechselbare Look & Feel, Tastaturbedienung, Tooltips, Rahmen, Accessibility, Client-Properties, Doppelpufferung.


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16.8.1 Tooltips Zur nächsten ÜberschriftZur vorigen Überschrift

Ein Tooltip ist eine Zeichenkette, die beim längeren Verweilen des Mauszeigers auf einer JComponent auftaucht. Dazu öffnet Swing ein Popup-Fenster. Tooltips lassen sich in Swing sehr einfach hinzufügen.

Listing 16.14 com/tutego/insel/ui/swing/Tooltip.java, main()

JFrame frame = new JFrame(); 
frame.setDefaultCloseOperation( JFrame.EXIT_ON_CLOSE ); 
 
String text = "<html>Ich brauch' Hilfe.<p>Schnell!</html>"; 
JButton button = new JButton( text ); 
 
String help = "<html>Hier ist sie, die <b>Hilfe:</b>"+ 
  "<ul><li>Cool bleiben<li>Handbuch lesen</ul></html>"; 
button.setToolTipText( help ); 
 
frame.add( button ); 
frame.setSize( 250, 250 ); 
frame.setVisible( true );

Dann erscheint Folgendes:

Abbildung 16.5 Die schnelle Hilfe


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16.8.2 Rahmen (Border) Zur nächsten ÜberschriftZur vorigen Überschrift

Jeder Swing-Komponente kann mit der Methode setBorder() ein Rahmen zugewiesen werden. Ein Rahmen ist eine Klasse, die die Schnittstelle Border implementiert. Swing stellt einige Standardrahmen zur Verfügung:


Tabelle 16.3 Border in Swing

AbstractBorder

Abstrakte Klasse, die die Schnittstelle minimal implementiert

BevelBorder

(Eingelassener) 3D-Rahmen

CompoundBorder

Rahmen, der andere Rahmen aufnehmen kann

EmptyBorder

Rahmen, dem freier Platz zugewiesen werden kann

EtchedBorder

Noch deutlicher markierter Rahmen

LineBorder

Rahmen in einer einfachen Farbe in gewünschter Dicke

MatteBorder

Rahmen, der aus Kacheln von Icons besteht

SoftBevelBorder

3D-Rahmen mit besonderen Ecken

TitledBorder

Rahmen mit einem String in einer gewünschten Ecke


Damit können wir ein kleines Testprogramm für Rahmen implementieren.

Listing 16.15 com/tutego/insel/ui/swing/BorderDemo.java, main()

JFrame frame = new JFrame(); 
frame.setDefaultCloseOperation( JFrame.EXIT_ON_CLOSE ); 
frame.setLayout( new GridLayout(0,2,10,10) ); 
 
JButton b1 = new JButton( "Schamlis" ); 
b1.setBorder( new BevelBorder(BevelBorder.RAISED) ); 
frame.add( b1 ); 
 
JButton b2 = new JButton( "Borfluq" ); 
b2.setBorder( new BevelBorder(BevelBorder.LOWERED) ); 
frame.add( b2 ); 
 
JButton b3 = new JButton( "Tüm Tüm de Lüm" ); 
b3.setBorder( BorderFactory.createEtchedBorder() ); 
frame.add( b3 ); 
 
JButton b4 = new JButton( "Skromm" ); 
b4.setBorder( new EtchedBorder(Color.blue,  Color.yellow) ); 
frame.add( b4 ); 
 
frame.setSize( 500, 200 ); 
frame.setVisible( true );

Abbildung 16.6 BevelBorder und EtchedBorder

Rahmenfabrik (BorderFactory)

Mit Hilfe der statischen Funktionen createXXXBorder() der Klasse BorderFactory lassen sich ebenfalls Rahmen erzeugen. Die Methode liefert Rahmen-Objekte aus einem Objekt-Pool, sodass nicht immer neue Border-Objekte nötig sind.

JPanel p = new JPanel(); 
p.setBorder( BorderFactory.createRaisedBevelBorder() );

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16.8.3 Fokus und Navigation Zur nächsten ÜberschriftZur vorigen Überschrift

In einem GUI-System hat nur eine Komponente den Fokus. Das bedeutet, dass diese Komponente in einer besonderen Empfangsbereitschaft steht und diese auch hervorhebt, etwa durch einen Rahmen, andere Farben oder im Textfeld durch einen blinkenden Cursor.

Die Navigation und der Fokuswechsel führen durch:

  • Mausklick auf die Komponente
  • Aktivierung mit einem Tastenkürzel
  • Cursortasten bei geöffneten Menüs und in Komponentengruppen
  • Tabulator-Taste bzw. Shift-Taste plus Tabulator-Taste, was die folgende beziehungsweise vorangehende Komponente in der Reihenfolge auswählt. Wer der Nachfolger und Vorgänger ist, bestimmt der Fokus-Manager, der in Java durch die Zentrale namens KeyboardFocusManager repräsentiert wird. Eine gute Navigation ist Pflicht.

Es ist nicht selbstverständlich, dass ein Fokuswechsel immer möglich ist. Wenn eine Textkomponente etwa fehlerhafte Eingaben registriert, kann die Komponente den Fokuswechsel untersagen und folglich erzwingen, dass der Benutzer eine gültige Eingabe macht.


Tipp Eine gute Navigation zu entwickeln, bedeutet, das übliche Benutzerszenario zu beobachten. Wenn etwa in einem Login-Dialog der Benutzer die Return-Taste drückt, erwartet er, dass der Fokus auf das nächste Textfeld gesetzt wird oder vielleicht direkt auf den OK-Button.


Fokus vom Programm aus setzen

Der Fokuswechsel kann auch programmiert werden, sodass beim Start zum Beispiel die OK-Schaltfläche oder ein Textfeld aktiviert ist. Für diese Aufgabe lässt sich die Methode requestFocusInWindow() aus JComponent nutzen.

button.requestFocusInWindow();          // Fokus auf Schaltfläche übertragen

Auf den Fokuswechsel reagieren

Ein FocusListener kann einen Fokuswechsel melden. Er kann mit addFocusListener(FocusListener l) an jeder java.awt.Component, also auch an jeder Swing-Komponente, festgemacht werden. Weitere Informationen zu Navigation und Fokus findet der Leser unter http://java.sun.com/docs/books/tutorial/uiswing/misc/focus.html.

Standard-Schaltfläche

Bringt ein Dialog Eingabefelder unter und können die Dialoge mit Schaltflächen wie »OK« oder »Abbrechen« beendet werden, so es ist nützlich, mit dem Druck der Taste Return automatisch die Aktivierung der OK-Schaltfläche zu verbinden. Um das zu erreichen, wird von JRootPane die Methode setDefaultButton(JButton) aufgerufen – eine JRootPane liefert getRootPane() eines JFrame/JDialog direkt oder erfragt sie über eine Komponente Swing-Utilities.getRootPane(Component).


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16.8.4 Ereignisse jeder Komponente Zur nächsten ÜberschriftZur vorigen Überschrift

Ein Component- und JComponent-Objekt verarbeitet schon eine ganze Reihe von Ereignissen, die allen anderen Komponenten zugutekommen. Mit anderen Worten: An alle Komponenten können Listener für die in der folgenden Tabelle aufgeführten Ereignisse angehängt werden.


Komponente Erzeugte Ereignisse Grund

Component

ComponentEvent

Die Komponente wird bewegt, angezeigt, verdeckt oder verschoben.

FocusEvent

Die Komponente bekommt oder verliert den Fokus.

KeyEvent

Tastendruck

MouseEvent

Die Maus betritt oder verlässt die Komponente. Der Benutzer drückt eine Maustaste oder bewegt den Mauszeiger.

InputMethodEvent

Text- oder Cursor-Veränderung

HierarchyEvent

Die Hierarchie, zu der die Komponente gehört, verändert sich.

PropertyChangeEvent

Eine gebundene Eigenschaft ändert sich.

Container

ContainerEvent

Komponenten werden dem Container hinzugefügt oder aus ihm gelöscht.

JComponent

PropertyChangeEvent

Eine gebundene Eigenschaft ändert sich.

AncestorEvent

Der Vorgänger wurde modifiziert.


Auf Tastendrücke hören: KeyListener und KeyEvent

Jeder java.awt.Component (und somit auch Swing-Komponenten) lässt sich mit addKeyListener() ein KeyListener hinzufügen. Dieser erwartet drei implementierte Methoden:


interface java.awt.event.KeyListener 
extends EventListener

  • void keyTyped( KeyEvent e )
    Aufruf bei einem eingegebenen Zeichen. Das System löst mehrere Tastendrücke, die ein Zeichen ergeben, zu einem Unicode-Zeichen auf, etwa Shift + A zum Unicode-Buchstaben »A«. Das gedrückte Zeichen lässt sich über getKeyChar() vom KeyEvent erfragen. Ist das Zeichen kein gültiges Unicode-Zeichen, dann ist die Rückgabe CHAR_UNDEFINED (65535).
  • void keyPressed( KeyEvent e )
  • void keyReleased( KeyEvent e )
    Die beiden letzten Methoden sind systemabhängig und bekommen auch Metatasten mit, etwa ein Druck auf die Entf-Taste, die Funktionstaste F1, NumLock oder CapsLock. Für diese Tasten ist ein virtueller Code (engl. virtual key code) als Konstante in KeyEvent deklariert, die mit VK_ beginnt. Das sind fast 200 Konstanten. Einige Beispiele: VK_BACK_SPACE, VK_BEGIN, VK_CONTROL, VK_DELETE. Selbst die beiden Windows-Tasten sind mit VK_WINDOWS und VK_CONTEXT_MENU vorhanden.

Aufklärung über den Zusammenhang schafft ein Stückchen Quellcode, das an eine Komponente gehängt wird. Beachten Sie den Unterschied zwischen getKeyChar() (das Unicode-Zeichen oder CHAR_UNDEFINED) und getKeyCode() (VK-Code).

t.addKeyListener( new KeyListener() 
{ 
  public void keyTyped( KeyEvent e ) { 
    System.out.println( "typed " + e.getKeyChar() ); 
    System.out.println( "typed " + e.getKeyCode() ); 
  } 
  public void keyPressed( KeyEvent e ) { 
        System.out.println( "pressed " + e.getKeyChar() ); 
        System.out.println( "pressed " + e.getKeyCode() ); 
  } 
  public void keyReleased( KeyEvent e ) { 
    System.out.println( "released " + e.getKeyChar() ); 
    System.out.println( "released " + e.getKeyCode() ); 
  } 
});

Aktiviert der Benutzer die Taste A, ist das Ergebnis:

pressed a 
pressed 65 
typed a 
typed 0 
released a 
released 65

Aktiviert er Shift + A, ist das Resultat:

pressed ? 
pressed 16 
pressed A 
pressed 65 
typed A 
typed 0 
released A 
released 65 
released ? 
released 16

Die Tatsache, dass zweimal ein »pressed« auftaucht, lässt sich dadurch erklären, dass »pressed« und »released« Low-Level-Ereignisse sind, die den Druck auf die Shift-Taste registrieren. Das Fragezeichen bei getKeyChar() ist nichts anderes als CHAR_UNDEFINED.

Soll unser Programm erkennen, ob der Nutzer die F1-Taste drückt, schreiben wir in key-Pressed():

if ( keyEvent.getKeyChar() == KeyEvent.CHAR_UNDEFINED ) 
{ 
  if ( keyEvent.getKeyCode() == KeyEvent.VK_F1 ) 
    ... 
}

Hinweis Bekommt ein JPanel einen Listener für Tastendrücke, etwa weil auf dem JPanel etwas gezeichnet wird, muss er den Fokus bekommen, denn Tastendrücke gehen nur zu den Komponenten, die den Fokus besitzen. Während zum Beispiel Eingabefelder automatisch den Fokus bekommen können – etwa durch die Aktivierung mit der Maus –, muss der JPanel manuell mit setFocusable(true) »fokus-fähig« gemacht werden.


Mausrad-Unterstützung

Mit dem Ereignis MouseWheelEvent gibt es eine Unterstützung des Mausrads (auch Rollrad, engl. mouse wheel) für grafische Java-Programme. Jedes Component-Objekt kann Interesse an dem Ereignis anmelden.

public synchronized void addMouseWheelListener( MouseWheelListener l ) 
public synchronized void removeMouseWheelListener( MouseWheelListener l )

Bei den nativen AWT-Komponenten wird das Rollrad schon vom Betriebssystem her abgefragt und unterstützt, so etwa bei TextArea, Choice, FileDialog und List. Die anderen Komponenten geben das Ereignis an den Container weiter. In Swing unterstützt JScrollPane automatisch das Rollrad. Mit der Methode setWheelScrollingEnabled() kann es angepasst werden.


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16.8.5 Die Größe und Position einer Komponente Zur nächsten ÜberschriftZur vorigen Überschrift

Jede Komponente verwaltet drei Größenangaben: die minimale, die maximale und die gewünschte Größe. Zum Setzen und Erfragen der Größen bietet JComponent die folgenden Methoden:


abstract class javax.swing.JComponent 
extends Container 
implements Serializable

  • void setPreferredSize( Dimension preferredSize )
  • void setMaximumSize( Dimension maximumSize )
  • void setMinimumSize( Dimension minimumSize )
  • Dimension getMaximumSize()
  • Dimension getMinimumSize()
  • Dimension getPreferredSize()

Zum Setzen kann die Anwendung setXXXSize() nutzen oder in einer Komponenten-Unterklasse die getMXXimumSize()-Methoden überschreiben. Mit einer Baseline kann der Layoutmanager seit Java 6 auch Komponenten mit unterschiedlichen Größen an einer virtuellen Linie anordnen. Beschreibend sind die Methoden getBaseline() und getBaselineResizeBehavior().


Hinweis Nicht alle Layoutmanager berücksichtigen die Eigenschaften. Einige berücksichtigen die gewünschte Größe, andere wiederum ziehen die Komponenten so lang, wie sie wollen. Einem Container kann mit pack() der Auftrag gegeben werden, seine Größe so zu wählen, dass die Kinder mit ihrer getPreferredSize() optimal passen.


Die Position der Komponente

Der Klasse Component gehört eine ganz nützliche Methode an, um die absolute Position der Komponente auf dem Bildschirm zu ermitteln. Dies ist besonders dann praktisch, wenn die Position eines Fensters gefragt ist.


abstract class java.awt.Component 
implements ImageObserver, MenuContainer, Serializable

  • Point getLocationOnScreen()
    Liefert die Position der linken oberen Ecke der Komponente als Punkt-Objekt.

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16.8.6 Komponenten-Ereignisse Zur nächsten ÜberschriftZur vorigen Überschrift

Die Schnittstelle ComponentListener ist die Basis für alle Komponentenereignisse. Sie deklariert vier Methoden, die in der Klasse ComponentAdapter wieder mit einem leeren Programmblock gefüllt sind.


interface java.awt.event.ComponentListener 
extends EventListener

  • void componentHidden( ComponentEvent e )
    Wenn die Komponente versteckt wurde.
  • void componentMoved( ComponentEvent e )
    Wenn die Komponente bewegt wurde.
  • void componentResized( ComponentEvent e )
    Wenn die Komponente in der Größe verändert wurde.
  • void componentShown( ComponentEvent e )
    Wenn die Komponente gezeigt wurde.

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16.8.7 Hinzufügen von Komponenten Zur nächsten ÜberschriftZur vorigen Überschrift

Ein Container nimmt Komponenten auf und setzt sie mit Hilfe eines Layoutmanagers in die richtige Position. Alle Container in Java erweitern die Klasse Container. Die Methode add() setzt Komponenten in den Container.


Hinweis AWT- und Swing-Komponenten sollten nicht gemischt werden. Da AWT-Komponenten schwergewichtig sind und vom Betriebssystem gezeichnet werden, werden sie immer über alle anderen Komponenten gezeichnet.


Da Container selbst eine Component ist, können auch Container selbst Container aufnehmen. Das ist ein bekanntes Design-Pattern und nennt sich Composite Pattern.


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16.8.8 UI-Delegate – der wahre Zeichner Zur nächsten ÜberschriftZur vorigen Überschrift

Jede Swing-Komponente ist von JComponent abgeleitet, doch üblicherweise zeichnet sie sich nicht selbst. Wegen der Swing-Fähigkeit, das Aussehen der Komponenten beliebig zu wechseln, wäre Zeichencode in der Komponente selbst nicht optimal aufgehoben. Daher delegiert die Komponente die Darstellung an einen UI-Delegate, der in einer MVC-Architektur dem Controller entspricht. Da alle dargestellten Komponenten das Äußere ändern können, gibt es einen UI-Delegate pro Swing-Komponente – so ist javax.swing.plaf.ButtonUI die Basisklasse für eine Schaltflächen-Visualisierung. Alle UI-Delegates sind von javax.swing.plaf. ComponentUI abgeleitet, wo Funktionalitäten wie update(), paint() oder getPreferredSize() gefordert werden. Jede Komponente kann mit setUI() mit einem neuen UI-Delegate-Objekt verbunden werden, und getUI() liefert das Darstellungsobjekt vom aktuellen Look & Feel. Dass das Standard-Look-and-Feel »Metal« ist, zeigt Folgendes:

out.println( new JButton().getUI() ); // javax.swing.plaf.metal.MetalButtonUI@47b480

MetalButtonUI erweitert BasicButtonUI, und die weniger als 200 Zeilen Programmcode zeichnen über das Einsprungziel update() die Schaltfläche mit einem Gradienten, Icon und dem Text.

Abfolge beim Zeichnen paint(), paintComponent(),UI-Delegate

Wir wollen uns exemplarisch das Zeichnen einer Schaltfläche anschauen. Zentrale Methode jeder Darstellung ist paint(). JButton, wie jede andere Komponente auch, erbt die Methode von JComponent und überschreibt sie nicht. paint() ruft auf:

Listing 16.16 javax.swing.JComponent

public void paint( Graphics g ) 
{ 
  ... 
  paintComponent( co ); 
  paintBorder( co ); 
  paintChildren( co ); 
  ... 
}

Die Darstellung in paintComponent() wird nun an den Delegate delegiert.

Listing 16.17 javax.swing.JComponent, Ausschnitt

protected transient ComponentUI ui; 
protected void paintComponent( Graphics g ) { 
   ... 
  ui.update( scratchGraphics, this ); 
  ... 
}

Die Objektvariable ui repräsentiert der UI-Delegate, der im Fall von JButton standardmäßig MetalButtonUI ist.

Komponenten im Container zeichnen

Zeichnet Swing eine Komponente oder einen Container, ist die Reihenfolge der Zeichenoperationen immer gleich. Die erste Tatsache ist, dass das Zeichnen selbst im AWT-Event-Thread stattfindet. Dieser zentrale Thread setzt damit die Zeichenoperationen in eine sequenzielle Reichenfolge. Bekommt der Thread die Aufforderung, einen JFrame zu zeichnen, gibt er die Aufforderung zur Content-Pane weiter. Enthält diese zum Beispiel ein JPanel, wird der Thread den Hintergrund zeichnen, dann, falls vorhanden, den Rahmen (engl. border) und anschließend die Kinder. So geht das rekursiv bis zu den atomaren Komponenten weiter. Jeder Container kann eigene Zeichenfunktionen durchführen – etwa seine Zeichenfläche grau füllen –, die dann eine Rolle spielen, wenn die Kinder nicht den ganzen Platz verbrauchen und es einen Zwischenraum gibt, sodass wir den vom Container gezeichneten Bereich sehen. Zum Schluss steht die atomare Swing-Komponente, die die Zeichenoperation an den UI-Delegate weitergibt.

revalidate(), invalidate(), validate(), repaint()

Jede Swing-Komponente liegt zwangsläufig in einem Container. Die Maße der meisten Container sind von der Größe der Kinder abhängig, sodass sie mitbekommen müssen, wenn sich die Größe der Kinder verändert. Wenn etwa ein JLabel einen Text mit einer anderen Länge bekommt, muss auch der Container sich neu darstellen und seine Kinder neu ausrichten. Diese Mitteilung sendet eine Komponente über die Methode revalidate().

Listing 16.18 javax.swing.JLabel

public void setText( String text ) { 
  ... 
  revalidate(); 
  repaint(); 
  ... 
}

Das revalidate() ist eine geerbte Methode aus JComponent. Sie ruft im AWT-Event-Thread invalidate() auf und setzt die aktuelle Komponente auf eine Liste der invaliden Komponenten, die beim nächsten Zeichen aktualisiert werden müssen.

Listing 16.19 javax.swing.JComponent

public void revalidate() { 
  ... 
  invalidate(); 
  RepaintManager.currentManager( this ).addInvalidComponent( this ); 
  ... 
}

Das invalidate() ist eine aus Container geerbte Methode, die allen übergeordneten Swing-Containern nach oben und allen Kindern unten mitteilt, dass das Layout nicht mehr aktuell ist. Die Aufforderung zur Neudarstellung übernimmt addInvalidComponent(). Die Methode legt ein Event in die Event-Queue, in der alle invaliden Komponenten vermerkt sind. Beim Neuzeichnen ruft der Event-Thread auf allen diesen Komponenten die Berechnungsmethode validate() auf, damit das Layout wieder stimmt. Der Container überschreibt validate() und ruft die protected-Methode validateTree() auf, was die Komponenten des Containers zur Neuberechnung auffordert. Halten wir noch drei Aussagen fest:

  • Eine Neuzeichnung ist mit invalidate() nicht verbunden. Die Methode markiert nur Komponenten.
  • Eine Neuberechnung ist mit invalidate() nicht verbunden, denn invalidate() ruft nicht validate() auf.
  • Das validate() führt ebenfalls nicht zur Neudarstellung, sondern nur zur Neuberechnung der Größen.

Mit diesem Vorgehen führt das revalidate() nach einem Markieren der Komponenten im Baum über invalidate() zu einem Repaint-Event, das über validate() die Größen neu berechnet und zur korrekten Neudarstellung führt. Die Methode validate() können wir auch selbst zur Neuberechnung des Layouts aufrufen – doch dürfen wir nicht vergessen, ein repaint() aufzurufen.


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16.8.9 Undurchsichtige (opake) Komponente Zur nächsten ÜberschriftZur vorigen Überschrift

Eine wichtige Eigenschaft von Swing-Komponenten ist die Undurchsichtigkeit, die Opazität genannt wird. Ob eine Komponente opak ist oder nicht, erfragt die JComponent-Methode is-Opaque() und setzt setOpaque(boolean). Transparente Komponenten sind nicht opak.

Die Opak-Property bestimmt, ob eine Komponente alle Pixel ihres Bereiches selbst zeichnet oder Pixel aus dem Hintergrund durchkommen. Für JComponent ist der Standard opak, aber die konkreten Komponenten machen den Wert von ihrem Look & Feel abhängig. Die Beschriftung JLabel ist üblicherweise nicht opak, also transparent. Bei einer Neudarstellung der Beschriftung muss also der Hintergrund gezeichnet werden, denn es kann sein, dass Teile aus dem Hintergrund hervorlugen. Setzen wir setOpaque(true), zeichnet die Komponente ihren kompletten Bereich selbst, und die darunterliegende Komponente muss nicht gezeichnet werden. Das bedeutet umgekehrt, dass sich ein setOpaque(false) negativ auf die Performance auswirken kann, da ein Repaint einer Komponente zu einem Repaint des Containers führt, was sich zum Beispiel bei Fenstervergrößerungen an einem Flackern bemerkbar macht.


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16.8.10 Properties und Listener für Änderungen topZur vorigen Überschrift

Jeder JComponent lassen sich beliebig viele Schlüssel-Werte-Paare zuweisen, die sie intern vermerkt. Die Methode void putClientProperty(Object key, Object value) setzt so ein Paar, Object getClientProperty(Object key) erfragt es. Zum Löschen eines Paares wird bei putClientProperty() der Wert mit null belegt. Änderungen an den Zuständen lassen sich mit PropertyChangeListener verfolgen. Das macht eine Eigenschaft zur gebundenen Property, denn nur diese werden über Listener abgehorcht, anders als normale Bean-Properties, die keine Ereignisse bei Änderungen auslösen.

AWT und Swing nutzen PropertyChangeEvents an einigen Stellen, an denen kein spezielles AWT-Ereignis vorgesehen ist. Das gilt etwa bei Änderungen von Hintergrund, Vordergrund oder Zeichensatz. Ein Component-Ereignis deckt dies nicht ab. Damit wir auch über diese Änderungen informiert werden, fügen wir einen Listener hinzu und horchen auf »foreground«, »background« oder »font«.



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